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Nun war es wieder einmal an der Zeit, dass sich 14 Jungs und Mädls zum Klettern trafen. Diesmal war der Treffpunkt bei Marinus Huber, der als Jugendleiter die 3-tägige Tour organisiert hatte und sie führte. Von dort aus fuhr ein vom Bergbund gesponserter Bus mit 9 Kletterern und 2 zusätzliche Autos Richtung Berchtesgaden. In Traunstein verließen wir die Autobahn und weiter ging´s auf der Alpenstraße über Karlstein nach Ramsau an den Hintersee, unseren Start. Das Wetter lud nicht gerade zum Baden ein und so machten wir uns an den Aufstieg von 1 ½ - 2 Std. zur Blaueishütte, die 1670 m über dem Meeresspiegel liegt.
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Etwas mühsamer Aufstieg zur Blaueishütte |
Die Sonne ließ sich zwischen Regenschauern auch ab und zu blicken und oben angekommen quartierten wir uns in einem Nebenhaus der Hütte ein, welches nur Lager besaß. Nachdem sich jeder ein Stück der vorzüglichen Kuchen der Hütte leistete, wurde entweder gechillt, gebouldert oder die Zeit der Plattenkletterei gewidmet. Die Platten waren einigermaßen trocken und so ging es ziemlich speed aufwärts mithilfe Reibungskletterei.
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Beim Plattenklettern |
Marinus Huber beim Klettern |
Abends nach dem Abendessen in der Hütte wurden die Touren für den morgigen Tag schon mal studiert und mit Gitarre und leider ohne Lagerfeuer (wir befanden uns in einem Nationalpark) der Himmel nach Sternschnuppen abgesucht. Bevor jemand noch ein steifes Genick bekam, verkrümelten wir uns lieber in unsere Betten.
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Was machen wir morgen? |
So, am Dienstag war das Wetter ganz okay, genau richtig zum Klettern. Nach dem Frühstück wurden die Seilschaften klargemacht, das Material gecheckt und zum Einstieg gegangen. Nachdem auch wir, Lorenz, Simon W., Maxi, ich und Marinus unseren richtigen Einstieg der Tour „Ham ham“ gefunden hatten, ging´s auf. Rechts neben uns stiegen Vanessa, Katrin, Lisa, Martin und Christine in die „Logic line“ ein und zu unserer Linken kletterten Marinus G., Steffi, Simon H. und Marie in der „Waterpipe“.
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Bei Sonnenschein in den steilen Platten |
Nach ca. 3-4 Std. waren alle ohne Trouble oben und wir traten den Abstieg zu den Rucksäcken an. Über Geröllfelder ging´s dann wieder bergab zur Hütte, dort freute sich ein jeder dann schon auf seine Donauwelle (der Hit unter den Kuchen) und jeder war geschafft von den 7-8 Seillängen.
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Nach der Tour |
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Abstieg |
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"Kleine" Belohnung nach der Tour |
Auch Martin langt zu... |
Wieder zurück im Lager schüttete es zur Abwechslung mal wieder aus Kübeln und wir langweilten uns ein wenig in unseren Betten. Lorenz, der am Mittwoch wieder am Herd zum Arbeiten stehen musste, trat mit Christine den Abstieg an und der Rest schlug die Zeit bis zum Abendessen tot. Da es noch ziemlich hell war, suchten wir uns einen geeigneten Block unter den vielen und schauten uns von dort den Sonnenuntergang an. Da es ziemlich kalt wurde und schön langsam auch dunkel, suchten wir lieber wieder den Weg zur Hütte und wie üblich wurden Sternschnuppen erspäht.
Am Mittwoch war Feiertag in Bayern und somit entsprechend viel los in den Berchtesgadener Alpen.
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Die Reste des Blaueisgletschers |
Nach dem Frühstück versuchten sich Simon H., Martin, Steffi und Marinus G. bei den „Glorreichen Sieben“, Maxi und Simon W. begaben sich zum Einstieg der „Logic line“ und der Rest, Marinus H. Lisa, Marie, ich, Vanessa und Katrin versuchten uns in der Reibungskletterei bei den Platten. Nach 7 Seillängen, einem halbstündigen Abstieg und mit viel Durst und Hunger kehrten wir zur Hütte zurück, die anderen genossen schon ihr Stück Kuchen oder kletterten noch. Rucksäcke wurden gesattelt und nach 1 Stunde Abstieg trafen wir unten wieder unsere Autos an.
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Zu kalt zum Baden... |
Nach einer Kugel Eis und ein paar Fotos am See fuhren alle wieder glücklich und zufrieden in ihr Zuhause. Es waren 3 schöne Tage, der Gletscher war schön und klein, danke Marinus H. für die gute Organisation und Führung, war echt toll, und nicht vergessen:
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